„UNRECHT ZWEIER LIEBE - Roman einer traumhaften Einsamkeit" (Kunstsprache)
Dies ist die Geschichte eines
jungen Verzweifelten, der sich durch das Verträumen stetig zurück in seine
Kindheit begibt, sich ihr nähert. Dadurch nimmt er Abschied von der
Wirklichkeit, die der sensible Amos, Goldschmied in Goldkirch, nicht mehr zu
ertragen scheint. Er ist auf einer Suche, wendet das ihm zu typische
Lebensklischee bewusst aus der Wirklichkeit in die ihm vertraute Träumerei.
Dieser vertraut er ganz seinem Umfang an. Amos entschlief und gab sich
regungslos in der ihm zu ernst gewordenen Welt, stellte sich verloren. Er sah
weder Licht noch Liebe, die er glaubte, nur im Schlaftraum finden zu können. Er
wünschte sich das Jenseits herbei, verließ oftmals sein Diesseits. Er erhoffte
damit, sich sein Glücklichkind, den Traum, erwarten zu können. Das beste Mittel
einer Einsamkeit gegenüber ist sein Schlaf im Traum.
Jeder ist im Traum Engel eines anderen.
Vielleicht schien es ihm dadurch möglich, eine gewisse Aufmerksamkeit seiner Einsamkeit zu zeigen, durch ständiges Verträumen in eine andere Welt, in die Kindheit, die er sich zunehmend durch das Sich-schlafen-Stellen suchte. Antworten erhoffte er sich im Traum, nicht hier in seinem Diesseits. Er sah sich bereits zwischen dem Jetzt und dem Jenseits. Um nach zwei gescheiterten Beziehungen seinem Leben einen Neuanfang zu schenken, glaubt er, Liebe im Traum herbeiführen zu können. Auf dieser erzählenden Entdeckungsreise trifft der vom Leben geschlagene Goldschmied wieder auf eine seiner gescheiterten Lieben, die er nochmals versucht im Traum in glücklicher Weise zu erleben. Ihm wird es klar: Sein Leben lebt und vor allem liebt es sich nur im Traum. Sein Schicksal, welches ihn treffen sollte, war nicht die Verzweiflung, sondern ein fataler Fehler der Wirklichkeit.